Auersthal KA : Strasshof KA

Kampfmannschaft

Auersthal    1 : 0    Strasshof

Tor für Auersthal

Oliver Bauer (82.)

Aufstellung Auersthal

Andreas Pikal, Andreas Helm, Martin Lupa, Andreas Pernold, Christoph Ivanitsch, Oliver Bauer, Jovan Tesanovic (89. Martin Pagjura), Thomas Pernold, Skeljzen Sela, Skendim Sela, Günther Helm

Spielbericht

Strasshof traf im Gastspiel in Auersthal gleich viermal Aluminium, vergab weitere Hochkaräter - am Ende stand die Anzböck-Elf ohne Zählbares da.

Das Spitzenspiel der Runde wurde seinem Namen allemal gerecht. Von Beginn weg boten die beiden Teams eine temporeiche und rassige Partie, die ab und an zusätzlich von den mehr als aktiven Trainern an der Seitenlinie aufgebauscht wurde. Der Gastgeber stand im ersten Abschnitt tief, ließ den Gegner gewähren. Eine Freistoßflanke von Mile Eminovic fand in der Mitte um Millimeter keinen Abnehmer, Oliver Anzböck scheiterte im eins gegen eins an Auersthal-Goalie Andreas Pikal und der verunglückte Abwehrversuch von Christoph Ivanitsch fand nur die Latte. Zur Halbzeit hätte es gut und gerne 2:0 für die Gäste stehen können.

Privat-Duell Pikal vs. Anzböck geht weiter

Strasshof-Coach Leopold Anzböck reagierte zur Pause, brachte Marius-Aurelian Baston-Ciobanu für das Zentrum. Dieser sollte zunächst auch für viel Schwung sorgen. Ansatzlos probierte es der Mittelfeldmann, traf jedoch nur die Stange (50.). Nach gut einer Stunde kam dann auch wieder ein Lebenszeichen der Heimischen. Günther Helm mit der idealen Flanke, in der Mitte konnte Oliver Bauer aber nicht genug Druck hinter den Kopfball bringen - leichte Beute für Schlussmann Daniel Meissner. Wenige Augenblicke später traf Baston-Ciobanu abermals nur die Latte. Die Zuschauer bekamen ein richtiges Spektakel geboten, bei dem sich eine Chance an die nächste reihte. Oliver Anzböck lief alleine viermal auf Auersthal-Goalie Andreas Pikal zu, das Tor blieb ihm aber verwehrt.

Kapitän sorgt für Wirbel

Zum Ende hin sollte das Ganze dann noch einmal hektisch werden, dem Unparteiischen schien die Partie im einen oder anderen Moment zu entgleiten. Gut zehn Minuten vor dem Ende der Partie sorgte Auersthal-Kapitän Andreas Helm für Jubel im heimischen Anhang. Zunächst lieferte er sich jedoch noch ein kleines Scharmützel. Strasshof-Coach Leopold Anzböck wollte den Ball nach einem Einwurf nicht loslassen, Helm wollte ihm die Kugel unsanft entwenden, sah zu Recht Gelb. Doch dann hatte der Flügelmann einen seiner bekannten Energieanfall. Diagonalball, Strasshof-Verteidiger Edin Livadic konnte seinen Gegenspieler nicht halten, Oliver Bauer stand in der Mitte goldrichtig und schob zum 1:0 ein (82.).

Alu-Treffer Nummer fünf

Strasshof schmieß folglich alles nach vorne, hatte am heutigen Tage aber schlichtweg Pech. Sowohl Karabulut, als auch Petkovic trafen in den Schlussminuten nur die Stange. Am Ende stand ein glücklicher 1:0-Heimsieg zu Buche. Strasshof hatte 100er im zweistelligen Bereich, brachte die Kugel aber nicht im Tor von Andreas Pikal unter. Die Gefühlslagen bei den Übungsleitern konnten nach dem Spiel natürlich nicht unterschiedlicher sein. "Strasshof war die bessere Mannschaft, aber wir die glücklichere. Lob an meine Spieler", so Auersthals Manfred Schimpl. Sein Gegenüber, Leo Anzböck, resümierte ernüchternd: "So eine Partie ist einfach inakzeptabel. Da will ich danach auch nichts von "wir haben eh so viele Chancen gehabt" hören. Wir haben die individuelle Qualität um die Partie schon früh zu entscheiden. Manche Spieler verstehen aber nicht, um was es geht." (NÖN)

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Reserve

Auersthal    1 : 2    Strasshof

Tor für Auersthal

Florian Waczulik (87.)

Aufstellung Auersthal

Matthias Eigner, Thomas Schmidt, Jürgen Höllerer, Bernhard Fellner, Florian Waczulik, Daniel Rasztovich, Amin Bensahili, Christoph Zimmermann, Hermann Zechmeister, Niklas Fritz, Patrick Fuchs, Christian Silberbauer, Martin Kern, Jonathan Fürhacker, Kevin Beischlager, Rene Kund
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